Lebendiger Adventskalender 2025
Auch in diesem Jahr beleben wir wieder gemeinsam die Stadtteile
Lusan und Röppisch.
Wir freuen uns auf euch!

Auch in diesem Jahr beleben wir wieder gemeinsam die Stadtteile
Lusan und Röppisch.

Sofortige Schutzmaßnahmen und neue Pflichten in Kraft
Die Stadt Gera hat aufgrund aktueller Nachweise der Hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI, H5N1) – bekannt als Geflügelpest – eine Allgemeinverfügung erlassen. Das Risiko eines Viruseintrags in Hausgeflügelbestände wird derzeit als hoch eingestuft, insbesondere in Gebieten mit Kontakt zu Wildvögeln wie entlang der Weißen Elster.
1. Aufstallungspflicht tritt sofort in Kraft: Der Ortsteil Röppisch gehört zu den betroffenen Gebieten (Debschwitz, Dürrenebersdorf, Falka, Otticha, Kaimberg, Langengrobsdorf, Liebschwitz, Lusan, Pforten, Röppisch, Taubenpreskeln, Lietzsch, Weißig, Gorlitzsch, Windischenbernsdorf, Zwötzen).
Das bedeutet:
Geflügel (Hühner, Enten, Gänse etc.) muss ab sofort in geschlossenen Ställen oder unter einer abgedeckten, gegen Wildvögel gesicherten Vorrichtung gehalten werden.
2. Neue Meldepflicht (Unverzüglich nachholen!): Alle Geflügelhalter, deren Tiere noch nicht beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt Gera gemeldet sind, sind verpflichtet, dies unverzüglich nachzuholen.
3. Verkaufsverbot und Einschränkungen: Der Verkauf oder Tausch von Geflügel über Märkte, Börsen oder mobile Händler ist im gesamten Stadtgebiet untersagt.
Ausnahmen gelten nur unter strengen Auflagen (tierärztlicher Gesundheitsnachweis, 14-tägige wildvogelsichere Haltung der Tiere vor dem Verkauf). Bei Wassergeflügel ist zusätzlich eine virologische Untersuchung erforderlich.
4. Einschränkungen bei Veranstaltungen: In den betroffenen Gebieten dürfen keine Ausstellungen oder Veranstaltungen mit Geflügel stattfinden.
Die Verfügungen wurden am 7. und 14. November 2025 veröffentlicht und sind auf der städtischen Website unter www.Gera.de vollständig einsehbar.
Bitte beachten Sie diese Anweisungen im Sinne des Schutzes Ihrer eigenen Bestände und zur Eindämmung der Seuche.
Sonderausstellung:
„…sprach Friseur Bruno Brause über die Eiszeit…“
Die archäologischen Verdienste des Geraers Bruno Brause (1893–1941),
der seinen Lebensunterhalt hauptsächlich als Friseurmeister mit eigenem Geschäft verdiente,
sind bis heute von großer Bedeutung für die archäologische Denkmalpflege in Ostthüringen.
Seine ganze Leidenschaft galt der heimatkundlichen Forschung auf dem Gebiet der Ur- und Frühgeschichte.
Die Sonderausstellung, die anlässlich seines 130. Geburtstags ins Leben gerufen wurde,
beleuchtet seine vielseitigen Interessen und Leistungen.
Brause, nach dem eine Straße in Gera-Lusan benannt ist,
baute im Stadtmuseum die vorgeschichtliche Sammlung „Mittleres Elstertal“ auf,
die über 24.000 Fundstücke aus 113 Fundstellen umfasst und seit 1930 dort ausgestellt wird.
Im Jahr 1935 wurde er für seine wissenschaftlichen Leistungen
in das renommierte Institut international de Paléontologie humaine aufgenommen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht auch die Entdeckung einer mittelalterlichen Siedlung in Unterröppisch,
die auf Brause zurückgeht, der die Fundstelle in den 1930er Jahren entdeckte.
Diese Stätte wurde im Jahr 2013 erneut archäologisch untersucht und ihre Ergebnisse werden in der Ausstellung präsentiert.

Die Sonderausstellung entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege
und Archäologie und dem Stadtmuseum Gera.

Ausstellungsort: Geschichtswerkstatt Lusan (Kastanienstraße 7, 07549 Gera)
Ausstellungsdauer: Die Ausstellung ist voraussichtlich bis zum 31. Januar 2026 zu sehen.
Einen passenden Vortrag dazu gibt es in der Geschichtswerkstatt am
Donnerstag, 6. November · 17 Uhr
Bruno Brause und seine Nachfolger – die Archäologie von damals bis in die heutige Zeit:
Ein Bildvortrag mit Roland Altwein vom Thüringer Landesamt für Archäologie und Denkmalpflege.
Eine ausführliche Dokumentation der Ausgrabung in Röppisch ist über
diesen Link zu journals@UrMEL – JPortal als PDF abrufbar.
Der Vereinsvorstand
des Röppischer Heimat- und Ortsverein
hat heute eine neue Infotafel neben dem Saal in Unterröppisch,
direkt bei der Zeitungskiste, aufgestellt.
Ab sofort finden Interessierte dort aktuelle Informationen
rund um unser Dorfleben und die Aktivitäten des Vereins.
Wir freuen uns, damit einen weiteren Schritt
in Richtung Gemeinschaft zu gehen
und bedanken uns herzlich bei allen Helferinnen und Helfern,
die bei der Umsetzung mitgewirkt haben!
Schaut gern vorbei und bleibt auf dem Laufenden!

Die Stadt Gera prüft, ob weitere Ortsteile mit eigener Ortsteilverfassung eingerichtet werden sollen. Diese Ortsteile hätten:
Die Entscheidung darüber soll im 4. Quartal dieses Jahres getroffen werden.
Es stehen folgende Optionen zur Diskussion:
|
Ortsteil |
Mögliche Zusammensetzung |
|---|---|
| Zentrum Nord | Stadtmitte Nord, Zetkin-/Engelsstraße, Hauptmann-/Dehmelstraße |
| Zentrum Süd | Altstadt, Stadtmitte West, Südbahnhof/Reichsstraße |
| Innenstadt (Alternative) | Zusammenschluss von Zentrum Nord & Süd |
| Bieblach-Tinz | Bieblach 1–4, Roschütz, Tinz |
| Röppisch | Oberröppisch, Unterröppisch |
| Taubenpreskeln/Kaimberg . | Taubenpreskeln (inkl. Lietzsch), Kaimberg (inkl. Poris-Lengefeld) |
Die Einwohner der betroffenen Gebiete sind eingeladen, bis zum 22. September ihre Meinung zu äußern. Dabei geht es um:
Rückmeldungen mit dem Betreff „Stadtrat und Ortsteilräte“ per Mail an stadtrat@gera.de oder in Papierform an das Rathaus (Kornmarkt 12, 07545 Gera).
Die Regionale Planungsgemeinschaft Ostthüringen (RPG OT) hat den Entwurf für den Teilplan „Windenergie und Sicherung des Kulturerbes“ veröffentlicht.
Ziel ist es, den Ausbau der Windenergie in der Region sinnvoll zu gestalten – und dabei wichtige historische Orte zu schützen.
Die Karte 1-64 (W-64 – Unterröppisch/Zedlitz) zeigt, dass auch Teile von Röppisch in die aktuelle Planung aufgenommen wurden.
Bis zum 15. September 2025 können Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und öffentliche Stellen ihre Meinung abgeben.
Die Beteiligung erfolgt über das Online-Portal des Freistaates Sachsen.
Erreichbar über diesen Link zum „Online-Portal des Freistaates Sachsen“
Dort können Hinweise, Ideen und Bedenken eingereicht werden – einfach, sicher und gleichwertig zur schriftlichen Form.
Der Teilplan basiert auf neuen gesetzlichen Vorgaben und soll sicherstellen, dass Windräder nur dort entstehen, wo sie mit dem Schutz des Kulturerbes vereinbar sind. So bleibt Ostthüringen zukunftsfähig und kulturell wertvoll.
Tag des offenen Denkmals 2025 in Gera – Ein Fest für Geschichte und Begegnung
Am Sonntag, den 14. September 2025, verwandelt sich Gera in die bundesweite Bühne für den „Tag des offenen Denkmals“. Als diesjährige „Denkmalhauptstadt Deutschlands“ lädt Gera Besucherinnen und Besucher aus nah und fern ein, die faszinierende Vielfalt seiner historischen Bauwerke zu entdecken – Und Röppisch ist mittendrin!?
Mit folgendem Link geht es zur:
Programmbroschüre für den Tag des offenen Denkmals.
Quelle: denkmalpflege.thueringen.de




Am 30.08.2025 um 14 Uhr
findet wieder unser alljährliches Knopffest in der Kirche Oberröppisch
(Oberes Dorf 11a . 07549 . Gera)
statt.
Wir gestalten Röppisch – Deine Idee für die neuen Trafostationen!
Liebe Röppischer und kreative Köpfe,
unsere Umgebung bietet neue Möglichkeiten, Kunst und Geschichte sichtbar zu machen!
Die EGG gestaltet ihre Trafostationen neu, und wir als Röppischer möchten uns mit eigenen Ideen einbringen.
Hast du ein historisches Motiv oder eine besondere Gestaltungsidee für eine Trafostation in unserer Gemeinde?
Dann mach mit! Deine Skizze, Fotomontage oder einfach dein schriftlicher Vorschlag kann dazu beitragen, das Ortsbild mitzugestalten.
Schickt eure Vorschläge gern an mich oder direkt an die EGG (E-Mail: marketing@egg-gera.de). Wir freuen uns auf eure Ideen!
Gruß Tom Landmann
PS Die Trafostationen im oberen Dorf am Umspannwerk ist bereits verschönert.

An der Kirche im untern Dorf

Am Teich im oberen Dorf

Am Umspannwerk im oberen Dorf
In dieser Woche wurden in unserem Ort
auch die alten Trafohäuschen zurückgebaut.
Damit endet ein Stück gewohnter Ansicht,
doch der Rückbau schafft Raum für Neues.




Wandertour: Von Röppisch zum Hügelgrab bei Sirbis
Diese Route führt dich von Röppisch zum malerischen Aussichtspunkt am Hügelgrab bei Sirbis.
In etwa einer Stunde erkundest du idyllische Waldwege und die historische Stätte.
Genieße die Ruhe der Natur und den weiten Blick über die Landschaft,
während du am Ziel eine wohlverdiente Pause einlegst.
Ob allein, mit Familie oder Freunden – diese Wanderung ist die perfekte Wahl für einen besonderen Feiertag im Grünen!
Viel Spaß auf deinem Abenteuer!